Unsere Herangehensweise: Gemeinsam den Boden für Veränderung pflegen –
auf der Spur eines tragenden Pulses für die Region
Menschen, die bereits sehr aktiv und mit Leidenschaft in der Region wirken, haben jeweils eigene Perspektiven darauf, woraus und welche Probleme entstehen und in vielen Fällen durchaus Vorschläge zur Lösung. Sehr oft bleibt aber durch die vielfältigen Herausforderungen im Alltag wenig oder keine Zeit oder Energie übrig mit Aufmerksamkeit auf die Perspektiven der anderen Akteur*innen des Systems zu blicken. Durch regelmäßige, bewußt gestaltete Möglichkeiten, den gemeinsamen Handlungsraum in der Region aus den Augen der anderen zu sehen, kann einerseits Mitgefühl für deren Herausforderungen entstehen und andererseits ist es möglich, Überschneidungen, Neues und im besten Falle Gemeinsames zu erkennen.
Durch die Herangehensweise der Theorie U/ Presencing liegt dem Gesamtprozess die Erfahrung zugrunde, dass erst die Aufmerksamkeit für das Bestehende (Muster) eine Bewegung ermöglicht und das Vertiefen dieser Aufmerksamkeit schließlich zu neuen Intentionen führen kann. Zusammen mit intrinsischer Motivation, der Stärkung des Vertrauens in das eigene Handlungsvermögen wird die Gestaltung von Neuem möglich.
Das Herz als Bild für einen Austausch schaffendes Organ, das einen lebendigen, dem System dienenden Rhythmus für das ganze System schlägt, begleitet uns für diese Aufgabe. Eine Aufgabe, die nicht von Einzelnen dauerhaft getragen wird, sondern sich im gemeinsamen Feld vervielfältigt. Wir wollen nicht nur über die Zukunft nachdenken, sondern sie konkret mitgestalten – mit systemisch entstehenden Lösungen für eine gesunde Region. Wir arbeiten daran, Förderungen zu sichern, um der Kultivierung des sozialen Bodens die Aufmerksamkeit und Zeit geben zu können, um in die Selbstwirksamkeit zu kommen.